07.01.16

Nachhaltige Energieversorgung durch Blockheizkraftwerk und Fernwärme

3.200 Tonnen CO2-Einsparung jährlich | 400.000 Euro Kostenersparnis

Drei Monate fr√ľher als geplant nimmt die Koelnmesse ihr eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb. "Ab sofort produzieren wir einen Teil unseres Energiebedarfs selber. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ist dies eine √∂konomisch sinnvolle Investition in die Zukunft", erkl√§rt Koelnmesse-Chef Gerald B√∂se. Das neue Kraftwerk deckt den Grundbedarf an W√§rme und Strom auf dem gesamten Messegel√§nde. Die dar√ľber hinaus gehende W√§rmeversorgung sichert ein Fernw√§rmeanschluss. "Fernw√§rme ist ein wichtiger Baustein, um den Aussto√ü von CO2 und anderer klimasch√§dlicher Treibhausgase zu reduzieren. Daher freue ich mich, dass die Koelnmesse die Chance ergriffen hat und ihr neues Energiekonzept mit Fernw√§rme unterst√ľtzt", sagt der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie, Dr. Dieter Steinkamp.

"Unser neues Energiekonzept ist ein wichtiger Schritt in Richtung Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit der Koelnmesse", schlie√üt sich Gerald B√∂se an. Der Bau des BHKW verringere gemeinsam mit der Fernw√§rme-Nutzung den Aussto√ü von Kohlendioxid um 3.200 Tonnen im Jahr, betont der Vorsitzende der Gesch√§ftsf√ľhrung. Dies entspricht der CO2-Emission von 2.100 Kleinwagen mit einer j√§hrlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern.

3,6 Millionen Euro f√ľr Umweltschutz und Nachhaltigkeit
Insgesamt investiert die Koelnmesse in ihr neues Energiekonzept 2,6 Millionen Euro und liegt damit 300.000 Euro unter dem veranschlagten Budget. Zu den Investitionen geh√∂rt eine Vielzahl von Ma√ünahmen zur weiteren Energieoptimierung wie die Installation von LED-Beleuchtung und die Erneuerung der W√§rmed√§mmung der Rohrleitungen. Alleine der Einsatz moderner Pumpen reduziert den Stromverbrauch an dieser Stelle um 60 Prozent. Im Ganzen liegt die j√§hrliche Ersparnis der Energieversorgungskosten bei √ľber 400.000 Euro. Zus√§tzlich hat die RheinEnergie eine Million Euro in die Fernw√§rme-Anbindung des Messegel√§ndes investiert.

Erster Meilenstein im Investitionsprojekt Koelnmesse 3.0 erreicht
Mit der Inbetriebnahme des BHKW hat die Koelnmesse den ersten Meilenstein in ihrem Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 erreicht. Es sieht bis zum Jahr 2030 eine Modernisierung des Messegel√§ndes inklusive einer Optimierung der Verkehrswege und der Besucherlenkung vor. Dabei werden Neubauten wie die Halle 1plus, die CONFEX®-Halle und ein neues zentrales Eingangsterminal der Messe eine neue Struktur und Qualit√§t geben.

Eigenproduktion entspricht dem Strombedarf von 1.800 Haushalten
Im BHKW der Koelnmesse treibt ein mit Erdgas befeuerter 16-Zylinder-Motor einen Stromgenerator an und erzeugt nach dem Prinzip der Kraft-W√§rme-Kopplung (KWK) Strom und W√§rme. Beides wird komplett auf dem Messegel√§nde genutzt, sodass ein sehr hoher Gesamtwirkungsgrad erreicht wird. Die eigenproduzierten rund 6.000 Megawattstunden W√§rme entsprechen dem W√§rmebedarf von 500 Haushalten. Die weitere W√§rmeversorgung der Koelnmesse erfolgt √ľber Fernw√§rme, welche die RheinEnergie in ihren hochmodernen KWK-Kraftwerken erzeugt, was wiederum den Aussto√ü des Treibhausgases Kohlendioxid vermindert und das Klima entlastet. Auftretende Spitzenlasten und St√∂rungen im Fernw√§rmenetz f√§ngt ein Gas-Heizkessel auf. Die Stromerzeugung der Anlage liegt ebenfalls bei zirka 6.000 Megawattstunden, die den Grundbedarf des Messegel√§ndes decken - das ist so viel wie etwa 1.800 Drei-Personen-Haushalte j√§hrlich verbrauchen.

Das Bildmaterial finden Sie in der Bilddatenbank der Koelnmesse: http://koelnmesse.onlinemedianet.de/showLinkedImages.jsp?keywordPath=/ISY3/PresseMitteilungen/20150107_Heizkraftwerk&cms=neu

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