Umwelt

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Für den sorgfältigen Umgang mit Ressourcen und den Schutz der Umwelt setzt die Koelnmesse bei einer Reihe von Prozessen an und baut bereits etablierte Maßnahmen weiter aus. Diese verbessern sowohl die Energiebilanz der einzelnen Veranstaltungen als auch des Verwaltungsgebäudes.

Hohe Energieeffizienz dank moderner Technik
Sowohl in den Messehallen als auch den Verwaltungsgebäuden wurde – und wird – die Energiebilanz stetig verbessert. Strom- und Gasverbrauch werden effektiv gesenkt, die Energie nur in dem Maße eingesetzt, wie sie wirklich benötigt wird.

So sind die Beleuchtungsanlagen in den Hallen während der messefreien Zeit „präsenzgesteuert“ und bereits beim Bau der Hallen wurden Bereiche mit großzügigem Tageslichteinfall eingerichtet. Die Steuerung der Luftzufuhr orientiert sich an der Luftqualität. Bei der Kühlung der Hallen werden gleich zwei positive Aspekte berücksichtigt: Die Koelnmesse steigerte nicht nur die Energieeffizienz der Kältemaschinen, sondern stellte die Anlagen auch komplett auf umweltverträgliche Kältemittel um. Im Verwaltungsgebäude der Koelnmesse wird durch eine effizientere Gebäudeleittechnik Energie eingespart.

Wertstoffmanagement
Für eine möglichst sortenreine Trennung des Abfalls der beim Standbau verwendeten Materialien sorgt das Müllkonzept der Koelnmesse. Weit mehr als 90 Prozent der in einem Jahr entstehenden Abfälle werden der Verwertung zugeführt.

Viele Elemente der Stände – wie Teppiche oder einzelne Wände – kommen außerdem bei mehreren Messen zum Einsatz.

Verkehrslenkung und Mobilität
Während der großen Messen kommt es in Köln unweigerlich zu vermehrtem Verkehrsaufkommen. Mit ihrem Logistikkonzept, der engen Zusammenarbeit mit dem Verkehrsamt der Stadt Köln und der Förderung des öffentlichen Nahverkehrs trägt die Koelnmesse dazu bei, die negativen Einflüsse auf den Straßenverkehr und den Ausstoß von Emissionen wesentlich zu reduzieren.

Die Logistikexperten steuern mit moderner IT-Technik den Auf- und Abbauverkehr. So werden LKW ab 3,5 Tonnen zu einem Sammelplatz in unmittelbarer Messenähe gelenkt. Dadurch entfallen Wartezeiten mit laufendem Motor auf der Straße – und damit schädliche Emissionen.

Die Koelnmesse fördert die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs: Im Verkehrsverbund Rhein-Sieg gelten die Eintrittskarten der Veranstaltungen gleichzeitig als Fahrkarte für Busse und Bahnen. Unterstützt wird diese Maßnahme durch die optimale Anbindung des Kölner Messeareals. Es liegt nur wenige Schritte vom Bahnhof Köln Messe / Deutz sowie einer Straßenbahnhaltestelle. Das ist nicht nur praktisch für Messeteilnehmer, sondern entlastet den Straßenverkehr und schont damit die Umwelt.