05.07.2019

Koelnmesse plant ihr neues Haus am Messekreisel

Fertigstellung bis 2025, maßgeschneidert auf Erfordernisse des Messegeschäfts

Die Koelnmesse beabsichtigt, bis 2025 ein neues Verwaltungsgebäude an der Deutz-Mülheimer Straße direkt gegenüber dem heutigen Messehochhaus zu errichten. Der Aufsichtsrat gab nun grünes Licht für die weitere Planung. Hintergrund: Das 2005 angemietete Gebäude nahe der Zoobrücke wird für die seit Jahren wachsende Belegschaft zu klein und entspricht nicht mehr den Anforderungen an moderne Arbeitsabläufe.


Rund 700 Mitarbeiter arbeiten heute im Kölner Messehochhaus. Der aktuelle Mietvertrag läuft Mitte 2025 aus. Die Entscheidung für das Grundstück am Messekreisel, das der Koelnmesse gehört, ist das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung alternativer Standorte. "Der Neubau an dieser Stelle ist unter qualitativen wie wirtschaftlichen Aspekten die optimale Lösung. Wir arbeiten auf eigenem Grund und Boden, bleiben in unmittelbarer Nähe der Messehallen und haben alle Möglichkeiten, den Neubau maßgeschneidert nach unseren Erfordernissen als hoch spezialisierter Dienstleister zu gestalten", sagt Gerald Böse, der Vorsitzende der Geschäftsführung.

In die bisherigen Vorüberlegungen der Geschäftsführung sind neben dem Verbleib des Unternehmens im Gebäude alternative Szenarien eingeflossen. Zu den Handlungsoptionen zählten außer der nun gewählten Lösung auch Neubauten direkt auf dem Gelände sowie die Anmietung von Räumlichkeiten beispielsweise in der gerade entstehenden MesseCity. Als Experte für die Immobilienstrategie ist die Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle (JLL) beteiligt.

Am neuen Standort an der Deutz-Mülheimer Straße 109 befindet sich derzeit ein Bürogebäude, das Messehochhaus 2, das größtenteils an Dritte vermietet ist. Die Koelnmesse belegt hier zudem weitere Büroräume sowie ihren digitalen Campus incube8. Die Eignung des mehr als 20.000 m² umfassenden Areals für einen Neubau wurde im Vorfeld bereits durch entsprechende Gutachten festgestellt. "Wir brauchen einen langfristigen, zukunftssicheren Bürostandort mit modernen, flexiblen, effizienten und digital erschlossenen Räumen, die allen sinnvollen Formen des New Work offenstehen", so Messe-Geschäftsführer Herbert Marner. Wie diese Anforderungen im Falle der Koelnmesse aussehen sollen, daran arbeiten die Koelnmesse und die Beratungsgesellschaft JLL seit einigen Monaten. Es gab schon umfangreiche Befragungen der Belegschaft und Analysen zur Auslastung und Nutzung der heutigen Büros und Gemeinschaftsflächen. "Daran werden wir das neue Gebäude ausrichten."

Entsprechende Bauvarianten werden nun entwickelt und dem Aufsichtsrat vorgestellt.

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