#koelnmesse

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Auf neuem Terrain

11.11.2019

Wo befindet sich die Halle 6? Welche Vorträge finden gerade statt? Was twittert die Community? Solche und andere Fragen beantworten seit der gamescom 2018 die LEDs und LCDs des Digital-Signage-Systems. Ganz gleich, ob Wegeführung, Werbefilm oder Events: Alle verfügbaren Inhalte laufen dort exakt aufeinander abgestimmt neben- und hintereinander auf den Bildschirmen ab. Dass auf jedem Screen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Abfolge die richtigen Inhalte laufen, dafür sind bei der Koelnmesse seit Anfang 2019 die Referentinnen Digital Signage Kathrin Jung und Sandra Rupprecht aus dem Geschäftsbereich Services verantwortlich.

„Die größte Herausforderung ist es, für jede Messe alle Wünsche so gut wie möglich zu erfüllen“, sagt Rupprecht. „Vom Director und Eventmanager über das Kommunikationsmanagement bis hin zu Besucher-Services − wir haben viele Ansprechpartner, die natürlich alle eigene Anforderungen haben.“ Aus diesem Grund setzen sich die beiden vor jeder Messe mit allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen zusammen, um diese abzufragen. „In diesem Zusammenhang erhalten wir Informationen über das auszuspielende Material, also Inhalte, Formate, Lauflängen und Dateitypen, um daraus später den Regieplan für die Messe zu erstellen. Das ist jedes Mal aufs Neue spannend, weil sich die Bedarfe der Messen stark unterscheiden“, berichtet Jung, „Gerade deshalb mag ich die Aufgabe.“

Perfektes Zusammenspiel

Sind sie mit dem Ergebnis zufrieden, mischen die Referentinnen Digital Signage das gelieferte Material mithilfe eines Content Management-Systems zusammen. Zur Abnahme treffen sich alle Beteiligten auf dem Gelände und geben − wenn alles passt − grünes Licht für die Ausspielung während der Messe.

Was ihre Arbeit besonders macht: Jung und Rupprecht sind in der deutschen Messebranche die Ersten, die sich in dieser Intensität um Digital Signage kümmern. „Deshalb mussten wir Prozesse definieren, die es bisher noch nicht gab“, erzählt Jung. Die erste Aufgabe für die Referentinnen Digital Signage lautete daher: einen Plan für die Bespielung des Digital-Signage-Systems auf dem Messegelände entwickeln − und diesen anschließend mit allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen abzustimmen. „Letztlich entstehen dadurch für uns neue Möglichkeiten, das Messeerlebnis für die Aussteller und Besucher aufregender zu gestalten“, sagt Rupprecht.

Stete Weiterentwicklung

Damit nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch alles passt, arbeiten die Referentinnen eng mit dem Zentralbereich IT und dem Systemanbieter Samsung SDS als Partner zusammen. „Wir nähern uns unserem Ziel, alles genau auf die Anforderungen der Koelnmesse zuzuschneiden“, sagt Jung, die bereits im vergangenen Jahr in das Projekt eingebunden war. Bislang wurden das Nordgelände, der Mittelboulevard und − seit der gamescom 2019 − der Außenbereich vor dem Eingang Nord mit Digital Signage ausgestattet. Zusätzlich stehen zwölf mobile Stelen zur Verfügung. Sie können frei platziert und über das WLAN angesteuert werden.

Parallel zum Tagesgeschäft arbeitet ein Projektteam der Koelnmesse an der stetigen Verbesserung der Technik und Erschließung weiterer Standorte. Die im vergangenen Jahr gewonnene Expertise kommt hier gerade recht. „Teil des Projektteams zu sein, ermöglicht uns neben dem Tagesgeschäft, unsere Erfahrungen aus Betriebssicht einfließen zu lassen. Zudem profitieren wir von dem Know-how des Projektteams“, sagen Rupprecht und Jung. Die Folge: ein reibungsloserer Ablauf und ein noch individuellerer Zuschnitt der Inhalte auf die Bedürfnisse der Besucher und Aussteller.