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Schlussbericht: Cologne Fine Art 2014 überzeugt mit intelligentem Angebot

Über 14.000 Besucher kommen zur Kunst- und Antiquitätenmesse nach Köln * Zufriedene Aussteller melden gute Verkäufe und fachkundiges Publikum * Neuer 'Young Collectors Room' lockt den Sammlernachwuchs * Cologne Fine Art-Preis an Leiko Ikemura verliehen

Ein voller Erfolg: So lässt sich die Cologne Fine Art 2014 zusammenfassen, die am Sonntag, 23. November 2014 ihre Pforten geschlossen hat. Mit einem breiten Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen und Epochen boten rund 100 Galerien und Kunsthändler, darunter viele Neuaussteller aus dem In- und Ausland, einen hochqualitativen Querschnitt von der Antike bis zur Klassischen Moderne, Nachkriegskunst sowie zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Über 14.000 Besucher ließen sich vom charakteristischen Stilmix der Messe inspirieren und kauften in allen Angebotssegmenten. Zu einem echten Publikumsmagneten entwickelte sich der neu eingeführte 'Young Collectors Room', der auf große Zustimmung bei Händlern und Besuchern stieß. Die gesetzte Preisgrenze von maximal 5.000 Euro je Exponat lockte viele jüngere Kunstsammler auf die Messe. Die zweite Auflage der Sonderschau 'Stilikonen' mit Oldtimern und Haute Couture der 1950er und 1960er Jahre sorgte ebenfalls für hohes Interesse. "Qualität setzt sich durch, das hat die Cologne Fine Art erneut bewiesen", resümiert Direktorin Cornelia Zinken. "Das Angebot unserer Aussteller im klassischen Sektor wie auch im 'Young Collectors Room' überzeugte das Publikum aus dem Rheinland, aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland. Dass die Cologne Fine Art zu den wichtigsten Kunst- und Antiquitätenmessen zählt, zeigt sich auch an der gestiegenen Anzahl ausländischer Aussteller. An Köln kann man nicht vorbei," so Zinken weiter.

Viel Lob für den neu etablierten 'Young Collectors Room' gab es auch von Ausstellerseite: "Die Messe präsentiert sich in einer Qualität und Vielfalt, die ihresgleichen sucht", befand Manuel Ludorff von der Düsseldorfer Galerie Ludorff, "der 'Young Collectors Room' sollte unbedingt weitergeführt werden, die Präsentation ist sehr gelungen". "Der 'Young Collectors Room' ist eine sinnvolle Ergänzung und er passt vom Erscheinungsbild sehr gut zur Messe", urteilte der langjährige Messeteilnehmer Wilfried Utermann (Dortmund). "Das ist eine tolle Idee, die neue Möglichkeiten eröffnet", meinte auch Möbelhändler Georg Britsch (Bad Schussenried). Der Gemeinschaftsstand wurde von den Besuchern als Spiegelbild des Messeangebots wahrgenommen und musste mehrfach neu bestückt werden. Verkauft wurden mehr als 50 Gemälde, Fotografien, Lithographien, Leuchtobjekte, Möbel, Kunstgewerbe sowie afrikanische und asiatische Objekte sowohl an junge wie auch an etablierte Sammler.

Die Messebesucher honorierten auch die zahlreichen Sonderschauen an den Ständen der Galerien. "Wir hatten wahnsinnig tolle Reaktionen auf unseren Stand, der für viel Gesprächsstoff mit Kunden sorgte", begeisterte sich André Kirbach (Düsseldorf), der seinen Stand unter das Leitthema 'UNITAS - Einheit' stellte. "Die Cologne Fine Art hat sich noch einmal deutlich weiterentwickelt, alle sind bemüht, tolle Stände zu machen" konstatierte der Kunsthändler, der außerdem bemerkte, dass die "Messe immer jünger wird". Diese Beobachtung teilte er mit Tobias Hirschmann (Berlin), der für seine Standgestaltung das Thema 'Paare' aufgegriffen hatte. "Damit hatten wir einen Riesenerfolg", so der Berliner, der in allen Segmenten verkauft hat. Marianne Hennemann (Königswinter) erntete viel Anerkennung für ihre museumsreife Präsentation der Werke von Karl Otto Götz. "Die Besucher sind fasziniert von frühen Sachen", stellte die Galeristin fest. Andreas Petzold von der Galerie am Elisengarten (Aachen) verbuchte viel Zuspruch für die Sonderschau mit Werken von Fritz Schaefler. "Ich hatte dafür sogar eine Museumsanfrage", berichtete der Galerist. "Bombastische Reaktionen" gab es am Stand der Galerie Dierking (Zürich) für den belgischen Maler Jef Verheyen, dessen Oeuvre bislang kaum präsent war. Gebührende Beachtung fanden bei der Galerie Setareh (Düsseldorf) die Werke des Konstruktivisten Boris Kleint.

Rundum zufrieden war man am Stand der Galerie von Vertes (Zürich), die Mario Marinis "Acrobata", ein Drip Painting von Sam Francis und eine Reihe weiterer hochklassiger Werke an Sammler abgab und diverse Arbeiten reservierte, unter anderem für ein Schweizer Museum. "Ich freue mich über eine große Anzahl von Kunden, die immer wieder kommt", so Laszlo von Vertes, "unser 35-jähriges Engagement in Köln zeigt eine nachhaltige Wirkung." "Die Messe hat nochmals Aufwind bekommen, wir hatten viele gute Gespräche und Verkäufe", resümierte Bert Schlichtenmaier (Grafenau). Über zahlreiche positive Rückmeldungen freute sich auch Monika Gottlieb (Düsseldorf), die neben Schmuck erstmalig Couturemode und Handtaschen präsentierte. "Es zeigt sich, dass sich hier ein neues Sammelgebiet für junge Sammler auftut", so die Düsseldorferin. "In Köln haben wir immer ein kunstsinniges, sachverständiges Publikum", lobte Galeristin Dr. Doris Möllers (Münster), "diesmal waren auch Leute aus den Benelux-Ländern am Stand". So ging ein Blatt von Käthe Kollwitz für eine fünfstellige Summe an einen Sammler aus Brüssel. "Wir freuen uns schon auf das nächste Mal", teilte der Galerist Klaus Benden (Köln) mit, der sich über eine "ausgesprochen gute Vernissage" freute und die insgesamt "hohe Besucherqualität und -quantität" hervorhob. Zufrieden mit ihrem Messe-Debüt war die auf Fotografie spezialisierte Galerie Persiehl & Heine (Hamburg). "Das Interesse hat unsere Erwartungen übertroffen", so Carola Persiehl. Das gilt auch für die Galerie Dittrich & Schlechtriem (Berlin), die ebenfalls erstmalig an der Cologne Fine Art teilnahm und ein großformatiges Gemälde von Maki Na Kamura abgab. Positive Reaktionen verbuchte auch die junge Galerie van Horn (Düsseldorf), die sich unter anderem von Collagen von Jens Ulrich trennte. "Auf der Cofa treffe ich eine neue Klientel", stellte Galeristin Daniela Steinfeld zufrieden fest. Ihren ersten Auftritt auf der Cologne Fine Art hatten auch die Werkhallen | Obermann | Burkhard (Remagen): "Für uns war es die richtige Entscheidung, hierher zu kommen", so Axel Burkhard, "die Cofa ist auf dem Weg, eine kleine Tefaf zu werden. Wir sind hochzufrieden, für uns ist es toll gelaufen". Die Galeristen aus Remagen waren äußerst erfolgreich mit den großformatigen fotografischen Stillleben von Vera Mercer. "Die Messe ist schön und gut organisiert", so Vincent Amiaux von der Galerie des Modernes aus Paris, ein weiterer Messe-Debütant. Der Asiatika-Händler Michael Woerner (Hongkong) zeigte sich ebenso erfreut über das sachverständige, gut informierte Publikum wie Johannes Schilling von der Kölner Galerie Boisserée. "Die Kundschaft ist gut und interessant", konstatierte Woerner, der auch Neukunden gewinnen konnte. "Ich bin mit vorsichtigen Erwartungen gekommen und überrascht vom Erfolg", so Dr. Dorothea van der Koelen (Mainz) über ihren ersten Auftritt bei der Cologne Fine Art, "ich fühle mich sehr wohl und denke, dass ich wiederkomme".

Leiko Ikemura erhält den Cologne Fine Art-Preis 2014Am Preview-Tag verlieh die Koelnmesse gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler (BVDG) den diesjährigen Cologne Fine Art-Preis an die in Köln und Berlin lebende Japanerin Leiko Ikemura. Die Künstlerin wurde mit der Auszeichnung für ihr herausragendes künstlerisches Werk im Bereich der Graphik, der Skulptur und der Malerei geehrt. Der Cologne Fine Art-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Hohe Aufmerksamkeit der Messebesucher bekam die Sonderschau der Preisträgerin sowie die Solopräsentation der sie vertretenden Galerie Karsten Greve (Köln, Paris, St. Moritz).

Auswahl gemeldeter Verkäufe zur Cologne Fine Art 2014:
Alte Meister und 19. Jahrhundert

Galen, Greven

  • Anthonis van Dyck, "Kopfstudie eines älteren Mannes", 10.000 Euro
  • Ein im Young Collectors Room präsentiertes Gemälde

Galerie Am Elisengarten, Aachen
  • Viel Resonanz auf die Sonderschau mit Werken von Fritz Schaefler
    • zwei Arbeiten verkauft

  • Außereuropäische Kunst - Asiatische Kunst
    Simonis, Düsseldorf
    • Jaure, hölzerne Maske von der Elfenbeinküste, 38.000 Euro
    • Yoruba Ritualstab
    • Pende, hölzerne Maske aus dem Kongo
    • afrikanische Kopfstützen

    Edwin Vömel, Düsseldorf
    • Zahlreiche Goldgewichte aus Afrika
    • afrikanischen Bronzeschmuck

    Michael Woerner, Hongkong
    • Antropomorphe Figur, Nordindien
    • "Copper Hoard Culture", Preis im sechsstelligen Bereich

    Druckgraphik / Bücher
    C. G. Boerner, Düsseldorf
    • Aquarell aus dem 19. Jahrhundert
    • Mischtechnik aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
    • Blätter von Gegenwartskünstlern

    H.-G. Braun, Wuppertal
    • Verkäufe quer durch das Sortiment; viel Interesse an Grafik und Landkarten mit Köln-Bezug


    Möbel und Antiquitäten
    Georg Britsch, Bad Schussenried
    • Zahlreiche Verkäufe im mittleren Preissegment zwischen 5.000 Euro und 10.000 Euro

    Dr. Schmitz-Avila, Bad Breisig/Bamberg
    • Gemälde
    • Spiegel
    • Jalousie-Schrank
    • Tische

    Kunsthandel von Seckendorff, Bamberg
    • Verkäufe aus dem Bereich Kunsthandwerk

    Kunsthandwerk und Teppiche

    Basedau, Hamburg
    • Buchstützen
    • Spazier- und Flanierstöcke


    Teppichkunst Hirschberg, Köln
    • Antike Teppiche aus Tibet
    • Art Déco-Teppich mit Tigermotiv
    • Türteppich
    • weitere Teppiche

    Dr. K. & R. Schepers, Münster
    • Punschschale von 1723, 25.000 Euro
    • Augsburger Becher
    • Tee- und Kaffekannen

    Renate Steinbeck, Aachen
    • Figürliches Porzellan
    • Kaffee- und Teeservice


    Kunst des 20. Jahrhunderts

    401contemporary, Berlin
    • Erfolgreich mit Arbeiten von Adolf Luther und Mary Bauermeister

    Samuelis Baumgarte, Bielefeld
    • Werke von Mack, Piene, Thieler und Kirchner, alle im fünf- und sechsstelligen Bereich
    • zwei Grafiken von Heinz Mack aus dem Young Collectors Room
    • im Gespräch über Edition von Fernando Botero, 570.000 Euro

    Klaus Benden, Köln
    • Roy Lichtenstein "Modern Head" 14.000 Euro
    • Arbeiten von Tom Wesselmann
    • 7 Wandobjekte von Willi Siber
    • Zeichnung von Andy Warhol

    Boisserée, Köln
    • Graphische Suite von Max Ernst, "Oiseuax en périls", 38.000 Euro
    • Graphik von Pablo Picasso

    Hagemeier, Frankfurt a. M.
    • Papierarbeit von Miró
    • Bronze von Chillida
    • Ölgemälde von Josef Scharl

    André Kirbach, Düsseldorf
    • Eisenskulptur von Abraham David Christian, 45.000 Euro
    • im Gespräch über Oktogon von Heiner Koch

    Koch, Hannover
    • Arbeiten auf Papier von Karl Bohrmann
    • Werke von Lyonel Feininger, Miró, Chagall

    Dr. Dorothea van der Koelen, Mainz/Venedig
    • Arbeiten von Günther Uecker zwischen 5.000 und 15.000 Euro
    • Grafik von Francois Morellet
    • Stühle von Ai Wei Wie
    • Werke des italienischen Zero-Künstlers Turi Simeti
    • Werke der Papierkünstlerin Lore Bert


    Heinz Holtmann, Köln
    • Große Arbeit von Otto Piene für ein Museum reserviert

    Maulberger, München
    • Museales Bild von Bernard Schultze
    • Leinwand von Otto Piene
    • Werke von Conrad Westpfahl und Herbert Zangs


    Kunstkontor Dr. Doris Möllers, Münster
    • Blatt von Käthe Kollwitz, Preis im fünfstelligen Bereich
    • Arbeiten von Otto Mueller und Kandinsky

    Thole Rotermund Kunsthandel, Hamburg
    • Viele Reservierungen, u.a. für Franz Marcs "Rotes Pferdchen" (260.000 Euro) und "Pferd und Rind" sowie ein Aquarell von Lyonel Feininger
    • verkauft wurde ein Aquarell von Eduard Bargheer (16.000 Euro)

    Schlichtenmaier, Grafenau/Stuttgart
    • Willi Baumeister, "Zwei Figuren auf hell", 95.000 Euro
    • Walter Stöhrer, "Afrika parfümiert", Mischtechnik und Collage auf Nessel, 60.000 Euro
    • zahlreiche weitere Arbeiten aus dem Galerieprogramm, u.a. Hölzel, Nay, Grieshaber, Geiger

    Strehler, Sindelfigen
    • Bleistiftzeichnung von August Macke, 18. 000 Euro
    • Aquatinta-Radierung von August Macke, 11.000 Euro
    • Illustrationen von Oskar Pletsch und Maria Sibylla Merian

    Uterman, Dortmund
    • Horst Antes, zwei weiße Bilder, 10.000 Euro bzw. 20.000 Euro
    • Ölgemälde von Fritz Winter, 38.000 Euro
    • Ölgemälde vom Emil Schumacher 17.500 Euro

    Edwin Vömel, Düsseldorf
    • Ölgemälde von Werner Gilles, "Le Brusc", 25.000 Euro
    • Gemälde von Helmut Kolle, 32.000 Euro
    • Radierungen von Max Liebermann
    • Bronzen von Ewald Mataré

    Galerie von Vertes, Zürich
    • Frühes Ölbild von Sam Francis, 85.000 Euro

    • Marino Marini, "Acrobata", 165.000 Euro

    Werkhallen | Obermann | Burkhard, Remagen
    • Vera Mercer, Fotografie auf Aquarellpapier, 7 Arbeiten, um die 8.000 Euro

    'Young Collectors Room'
    • Über 50 Verkäufe in allen Angebotssegmenten bis 5.000 Euro

    Bildmaterial und das Logo zur Cologne Fine Art finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet (www.colognefineart.de) im Bereich Presse.

    Über die Cologne Fine Art:"Zeitlos gut. Grenzenlos schön." Mit dem für sie charakteristischen Neben- und Miteinander verschiedener Stile und Epochen, dem Mix aus Alter, Moderner und Angewandter Kunst sowie Design ist die Cologne Fine Art einzigartig - nicht nur deutschlandweit.

    Bei Abdruck Belegexemplar oder Link erbeten.

    Cologne Fine Art 2015
    18. bis 22. November

    ART COLOGNE 2015
    16. bis 19. April


    Die Koelnmesse führt seit 90 Jahren Menschen und Märkte zusammen. 1924 startete die Erfolgsgeschichte der Kölner Messen mit der Eröffnung der ersten Veranstaltung auf dem Köln-Deutzer Gelände. Im Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit stieg die "Rheinische Messe" zum Welthandelsplatz auf. Heute verfügt die Koelnmesse über das fünftgrößte Messegelände der Welt und organisiert rund 75 Messen in Köln und weltweit. Im Jubiläumsjahr 2014 trägt die Koelnmesse ihre Geschichte mit zahlreichen Aktionen, mit Publikationen und Ausstellungen in die Öffentlichkeit.

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