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Koelnmesse sagt Eigenveranstaltungen bis Ende Februar ab

photokina und CCXP COLOGNE werden ausgesetzt

Nach Absage der Einrichtungsmessen imm cologne und LivingKitchen im Januar wird die Koelnmesse auch die bis Ende Februar in Köln geplanten Veranstaltungen ISM, ProSweets Cologne, spoga horse und INTERNATIONALE EISENWARENMESSE aufgrund der Corona-Einflüsse nicht durchführen. Zudem wurde grundsätzlich entschieden, die CCXP COLOGNE für das Jahr 2021 und die photokina bis auf Weiteres auszusetzen.


Die Entscheidung zur Absage der Februarmessen ist das Ergebnis intensiver Abstimmung mit den jeweiligen Branchenvertretern und -verbänden. Im Falle der photokina gab die weiter massiv rückläufige Entwicklung in den Märkten für Imaging-Produkte den Ausschlag, die CCXP COLOGNE als Branchenparty mit hoher Überseebeteiligung ist im Jahr 2021 nicht durchführbar.

Februarmessen: Branchen sprechen sich gegen Durchführung aus
"Die Entwicklung der Pandemie und der anhaltend harte Kurs der Corona-Politik zwingt uns zu diesen einschneidenden Maßnahmen. Sie sind zwingend notwendig, wenn wir langfristig die Existenz und auch wieder den Erfolg des Messestandorts Köln sicherstellen wollen", sagt Messechef Gerald Böse. Die Aussteller und Besucher der Februarmessen haben sich nach reiflicher Überlegung deutlich gegen eine Teilnahme ausgesprochen. Sie sehen mehrheitlich aufgrund der aktuellen Unwägbarkeiten keine durchgreifende Veränderung für die ersten Wochen des kommenden Jahres. Das gelte sowohl für die Vorgaben der Politik und der Behörden als auch für zu erwartende Beteiligungen auf Aussteller- wie auf Besucherseite. Böse dazu: "Wir tragen dem Rechnung, denn nur gemeinsam mit unseren Branchenpartnern wird uns zu gegebener Zeit der Re-Start auch wirklich gelingen."

Nach den Worten von Geschäftsführer Oliver Frese, Chief Operating Officer der Koelnmesse, wurden "die Entscheidungen mit einem vernünftigen zeitlichen Vorlauf getroffen, der es den Ausstellern gestattet, den Aufwand der unmittelbaren Messevorbereitung so weit wie möglich zu minimieren. Sobald die Rahmenbedingungen uns den realen Wiedereinstieg erlauben, stehen wir in Köln weiter bereit, unsere Messen mit maximalen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen durchzuführen. Wir bleiben auf dem Gaspedal und werden weiter um die Durchführung jeder einzelnen Messe kämpfen."

Erfolgreiche digitale Formate, umfassende Hygienekonzepte
In Köln verlängert sich damit die Auszeit physischer Messen seit März 2020 auf nahezu ein Jahr. Zwischenzeitlich gab es mit der gamescom und der DMEXCO@home im Sommer zwei sehr erfolgreiche digitale Formate mit hoher internationaler Reichweite und neuen Geschäftsmodellen, die die Koelnmesse auch ins hybride Messegeschäft der Post-Corona-Zeit übertragen will. Mit den Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ihres #B-SAFE4business-Programms hat das Unternehmen umfassend vorgesorgt für den Wiedereinstieg ins physische Messegeschehen und ihren Kunden mit dem Bau ihres #B-SAFE4business-Village eine überzeugende Vorgabe für Corona-konformen Messebau geliefert.

photokina: harter Schnitt nach 70-jähriger Geschichte
Darüber hinaus bewertet die Koelnmesse generell stetig die Zukunftsfähigkeit ihrer Veranstaltungen: "Die Rahmenbedingungen der Imaging-Branche bieten leider aktuell keine tragfähige Basis der internationalen Leitmesse für Foto, Video und Imaging", sagt Gerald Böse. "Die photokina nach einer 70-jährigen gemeinsamen Geschichte auszusetzen ist uns sehr schwergefallen. Aber wir stellen uns der Sachlage mit einer klaren, ehrlichen Entscheidung gegen die Fortsetzung der Veranstaltung, die leider für uns ohne Alternative ist."

"Schon vor der Corona-Pandemie war der Imagingmarkt mit jährlich zweistelligen Rückgängen stark in Bewegung. Die Dynamik hat sich 2020 massiv verstärkt und war zuletzt mit einem Minus im Bereich um die 50 Prozent verbunden. Auch grundlegende Konzeptanpassungen, hohe Investitionen in neue Aussteller- und Besuchersegmente sowie eine Turnusänderung und ein Terminwechsel konnten die Situation der Veranstaltung letztlich nicht grundlegend verbessern", erläutert Oliver Frese. So sei die Gesamtlage mit dem Qualitätsanspruch der photokina "als einer weltweit renommierten Marke, die für höchste Qualität und Professionalität im internationalen Imaging-Markt steht, nicht vereinbar."

Über die Koelnmesse:
Die Koelnmesse setzte 2019 weltweit über 400 Millionen Euro um und beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. Als Citymesse mitten in Europa bespielt sie das drittgrößte Messegelände in Deutschland und ist mit annähernd 400.000 m² Hallen- und Außenfläche unter den Top Ten der Welt. Die Koelnmesse organisiert und betreut jedes Jahr rund 80 Messen, Gastveranstaltungen und Special Events in Köln und in den wichtigsten Märkten weltweit. Mit ihrem Portfolio erreicht sie über 54.000 ausstellende Unternehmen aus 122 Ländern und rund drei Millionen Besucher aus mehr als 200 Nationen. In den kommenden Jahren investiert die Koelnmesse mit dem umfangreichsten Investitionsprogramm ihrer Geschichte mehr als 700 Millionen Euro in die Entwicklung des Geländes sowie ihre digitale Infrastruktur, um so sämtliche Eventformate der Zukunft abbilden zu können.