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Koelnmesse expandiert

2010 Rekordumsatz durch EXPO Shanghai - Koelnmesse steigert Umsatz im Vierjahresvergleich um über 15 Prozent - Gesamtverlust wegen Hallenmiete und Wirtschaftskrise - Neue Messen für Köln und weltweit

"Wir expandieren weiter - durch die nachhaltige Entwicklung unserer Leitmessen und durch Investition in Zukunftsthemen", zieht Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, eine erste Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. Danach war 2010 mit voraussichtlich über 235 Millionen Euro das umsatzstärkste Jahr der Koelnmesse-Geschichte. 86 Veranstaltungen fanden statt, 53 davon in Köln. Daran nahmen fast 30.000 ausstellende Unternehmen und nahezu 1,9 Millionen Besucher teil. Gegenüber dem durch den Messeturnus vergleichbaren Jahr 2008 bedeutet das eine Steigerung der Ausstellerzahlen um über 5 Prozent und der Besucherzahlen um über 26 Prozent. Der Umsatz ist gegenüber 2008 um mehr als 22 Prozent gestiegen.

Die Koelnmesse hat 2010 ihren Wachstumskurs deutlich fortgesetzt. Lag der Durchschnittsumsatz in den Jahren 2004 bis 2007 noch bei rund 190 Millionen Euro, so erreicht er in den Jahren 2008 bis 2011 im Mittelwert ca. 220 Millionen Euro, eine Steigerung um über 15 Prozent. Aufgrund der Messerhythmen zählen die geraden Jahre zu den umsatzschwächeren. Die EXPO 2010 in Shanghai hatte einen signifikanten Anteil am Rekordumsatz. Dem durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf manche Branchen und die hohe Hallenmiete bedingten zu erwartenden Verlust 2010 in zweistelliger Millionenhöhe steht ein positives messespezifisches Ergebnis gegenüber. Damit liegt die Koelnmesse deutlich über den Planungen für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Daneben hat die Koelnmesse zahlreiche Maßnahmen in Angriff genommen, um das strukturelle Defizit zu überwinden. Sie ergänzen das bisherige Effizienzprogramm 2012plus und sollen für einen jährlichen positiven Effekt von zusätzlich rund 10 Mio. Euro Kosteneinsparungen sorgen. Externe Berater unterstützen das Unternehmen bei seinen Strategie- und Reorganisationsprojekten.

"Die Erfolgsstorys unserer Leitmessen gehen weiter," blickt Gerald Böse optimistisch ins neue Jahr. "Die imm cologne 2011 wird die größte und wichtigste Einrichtungsmesse seit vielen Jahren, die neue LivingKitchen ist ebenfalls ausgebucht, die interzum wächst um gut zehn Prozent, die IDS setzt ihren Rekordkurs fort, genauso wie Anuga, gamescom, dmexco, Kind+Jugend, ART COLOGNE, FSB und ISM," nennt Böse Beispiele und betont: "Wir bauen diese Leitmessen nachhaltig aus, um die Branchen möglichst umfassend als Impulsgeber und Trendsetter zu unterstützen."

Die Kölner Auslandsveranstaltungen, die das Unternehmen mit Schwerpunkt in China und Indien veranstaltet, schreiben insgesamt schwarze Zahlen. Viele sind Leitmessen ihrer Regionen, so zum Beispiel die China International Hardware Show in Shanghai, die interzum guangzhou, die Thaifex - World of Food Asia in Bangkok. Wichtigstes Ziel ist es, den auf den Kölner Leitmessen vertretenen Unternehmen ein internationales Netzwerk an hochwertigen Branchenplattformen anzubieten. Zum Beispiel veranstaltet die Koelnmesse für die Ernährungsbranche inkl. Food-Technik und Food-Services rund 20 verschiedene Messen weltweit.

Die Koelnmesse expandiert weiter: Über 40 neue Koelnmesse-Veranstaltungen in den Jahren 2008 bis 2011 hat das Unternehmen akquiriert oder selbst entwickelt. 2010 waren es 13, 2011 stehen bisher 7 Premieren an. Damit ergänzt die Koelnmesse einerseits ihr bestehendes Portfolio um neue Erfolgsplattformen zum Nutzen ihrer Kunden und des Messestandortes Köln, wie zum Beispiel gamescom, dmexco, USETEC oder jüngst die FIBO, die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit, zeigen. Gleichzeitig investiert die Koelnmesse in Zukunftsthemen, denen sie innovative Messe- und Kongressformate bietet, etwa auf der UrbanTec, der elektro:mobilia, der InnoMateria und der PerMediCon.

Mit deutlichen Ausrufezeichen hat sich die Koelnmesse 2010 auch als Experte für Gastveranstaltungen und Special Events weiter etabliert. 25 Gastveranstalter nutzen die Vorzüge des Messeplatzes Köln für ihre Messen und Ausstellungen. Ebenso zahlreiche Special Event-Veranstalter, die das hoch flexibel nutzbare Kölner Messegelände für Konzerte, Galas, Automobil-Präsentationen, Händlertagungen, Roadshows und Sportevents nutzten.

Mehrfach ausgezeichnet wurde der von der Koelnmesse im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums auf der EXPO 2010 in Shanghai organisierte Deutsche Pavillon "balancity". Er erhielt den Golden Award für die beste Umsetzung des Themas, die höchste EXPO-Auszeichnung überhaupt, außerdem mehrere Preise für die inhaltliche und bauliche Umsetzung des EXPO-Mottos, darunter den "red dot award: communication design". Mit über vier Millionen Besuchern war er einer der gefragtesten Länderpavillons der EXPO-Geschichte