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Cologne Fine Art & Antiques: Erlesenes Papierkabinett komplettiert künstlerisches Zusammenspiel der Jahrhunderte

Offene, elegante Kunstlandschaft bietet Kaufimpulse abseits des Standardgeschmacks - Spiel mit Stilen und Epochen lockt kenntnisreiches und kauffreudiges Publikum aus allen Gebieten - über 13.000 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und den Nachbarländern - Verkäufe in allen Kunst- und Preissegmenten - Qualität im Hauptfeld noch weiter verdichtet

Die neu geschaffene Sektion "Arbeiten auf Papier" hat auf der Cologne Fine Art & Antiques auf Anhieb den Durchbruch geschafft. Dabei hatten die 24 Premierenteilnehmer ein erstklassiges Papierkabinett von den Altmeistern bis zu den Zeitgenossen zusammengestellt, das bei Händlern und Sammlern viel Akzeptanz fand. Zahlreiche der erlesenen Papierarbeiten wechselten den Besitzer. "Eine gut komponierte Sektion! Wir kommen wieder", so das Fazit der Galerie C.G. Boerner (Düsseldorf). Viel Anerkennung gab es von den Ausstellern für das "sachverständige, sehr gebildete Publikum" (Ilse Schweinsteiger, München) und das elegante, offene Erscheinungsbild der Cologne Fine Art & Antiques, das durch das Zusammenspiel der Stile und Epochen immer wieder Kaufanreize abseits des eigenen Standardgeschmacks bot. So wurden zum Beispiel Liebhaber der Klassischen Moderne neben ihrem eigenen Sammelgebiet auch in den Bereichen des zeitgenössischen Designs, bei Händlern von Asiatika oder im Schmuckbereich fündig. Gelobt wurde auch die Kölner Besonderheit der Gemeinschaftsstände, deren Teilnehmer sich über eine sehr gute Resonanz freuten, die sich auch in Verkäufen niederschlug. Positives gab es auch von Messedebütant Uwe Dobler: "Die Cologne Fine Art & Antiques war für uns eine tolle Erfahrung. Das Publikum war jünger, als wir es gewohnt sind", so der Kunsthändler, der im Rheinland bislang keinen Kundenstamm hatte. Dobler gab unter anderem einen Lüster, einen vergoldeten Barockrahmen, Art-Déco-Röhren und eine Reihe weiterer Einrichtungsgegenstände aus verschiedenen Epochen ab.

Im Hauptfeld der Messe luden 81 Galerien und Kunsthändler zu anregenden Begegnungen mit Alter und Außereuropäischer Kunst, erlesenen Antiquitäten, Kunsthandwerk und Design sowie Malerei und Skulptur aus dem 20. Jahrhundert ein. Die offene Standarchitektur förderte dabei wieder gekonnt das Zusammenspiel der Epochen und Stile, so dass zahlreiche Verkäufe in den einzelnen Bereichen gemeldet wurden. "Unser Konzept, zur Cologne Fine Art & Antiques die Bereiche Alte, Moderne, Angewandte Kunst und Design zu durchdringen, wird sehr gut angenommen. Dadurch konnte in diesem Jahr eine weitere Qualitätssteigerung erreicht werden, die auch von den Juryexperten hervorgehoben wurde. Die erfolgreiche Premiere der Papiersektion macht zudem das Spektrum der Cologne Fine Art & Antiques in Deutschland einzigartig, was uns auch die Türen ins europäische Ausland öffnet", freut sich Ulrike Berendson, Direktorin der Cologne Fine Art & Antiques über den positiven Zuspruch durch Händler, Sammler, Institutionen und Museen.

Verkäufe wurden aus allen Segmenten gemeldet; dabei lagen die Umsätze vorrangig im fünf- und sechsstelligen Bereich. Der Frankfurter Jörg Schumacher war erfolgreich mit Werken des 20. Jahrhunderts und Künstlern der "École de Paris", "trotz schlechter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen", wie der Kunsthändler zu bedenken gab. Design-Spezialistin Karena Schuessler verkaufte Sitzobjekte mit Porzellankissen und verbuchte für die "Modular Lights" von Robert Hoffman ebenso viel Interesse wie für die Kabelobjekte von Kwangho Lee, die zu Preisen zwischen ¤ 3.200 und ¤ 8.500 verkauft wurden. "Das ist eine tolle Resonanz für eine neue Position", so die Berlinerin. Hans Peter Jochum, Anbieter für Design-Objekte des 20. Jahrhunderts, verkaufte einen Teak-Tisch von Hans Wegner (¤ 22.000) und gab eine Chaiselongue von Hans Hartl in ein Museum. Axel Schlapka veräußerte Biedermeierkommoden und -sessel; bei Setareh und Söhne überzeugte die Kombination von edlen Teppichen mit expressionistischen Gemälden und Design-Objekten des Belgiers Hervé van der Straeten. Hier wurden Umsätze im sechsstelligen Bereich erzielt. Bei Friedrich war vornehmlich Schmuck aus der eigenen Goldschmiedewerkstatt gefragt. Der Asiatika-Händler Michael Woerner war erfolgreich mit Götterstatuen aus Afghanistan und Pakistan. Erstmalig nahm auch die Helmrinderknecht Contemporary Design Gallery aus Berlin an der Messe teil. "Wir haben mit dem Stand viel Aufmerksamkeit erregt und fühlen uns hier sehr wohl", so Martin Rinderknecht, der u. a. Bronze-Objekte von Fréderic Dedelley verkaufte
(zw. ¤ 2.900 und 4.800).

Die Idee einer eigenen Papiersektion hat uns angesprochen, deshalb haben wir sofort mitgemacht", erklärte Ilonca Mrosek von der Galerie Werner, an deren Stand sich das Interesse auf Gouachen von Jörg Immendorff (je ¤ 6.000), Gouachen von Per Kirkeby und Aquarelle von Markus Lüpertz konzentrierte. "Wir hatten einen guten Start", hieß es auch bei der Galerie Fred Jahn, die in den ersten Messetagen Zeichnungen von Kirsten Ortwed im vierstelligen Bereich und einen Troels Wörsel verkaufte. Der Wiener Kunsthandel Wieneroither & Kohlbacher, der mit einer Gouache von Egon Schiele für ¤ 1,75 Millionen auftrumpfte, lobte: "Wir haben ein gutes Echo, die wichtigen Leute kommen". Eine positive Rückmeldung kam auch von Emanuel von Baeyer, der auf seinem Stand Altmeister-Zeichnungen und Druckgraphik zeigte: "Konzept, Qualität und Mitaussteller sind top". "Rundum zufrieden", zeigte sich Martin Grässle, Geschäftsführer bei Katrin Bellinger Kunsthandel, wo Arbeiten vornehmlich aus dem 19. Jahrhundert zu Preisen zwischen ¤ 12.000 und ¤ 40.000 verkauft wurden. "Wir kommen mit Sicherheit wieder", so Grässle. "Die Mischung ist anregend", lautete das Urteil am Stand von Thomas le Claire, wo im unteren fünfstelligen Bereich verkauft wurde. Bernd Klüser gab atelierfrische, großformatige Collagen von Jorinde Voigt ab; Klaus Gerrit Friese eine monumentale Mischtechnik von Dieter Krieg aus dem Jahr 1976 (¤ 19.000). Die Münchnerin Ilse Schweinsteiger veräußerte ein rares Selbstbildnis von Max Beckmann und Zeichnungen von Lyonel Feininger, der auch bei Thole Rotermund gefragt war. Der Hamburger verkaufte ein Aquarell von August Macke im sechsstelligen Bereich und gab eine Zeichnung von Ernst Ludwig Kirchner in eine bedeutende Sammlung ab. "Wir haben viel Beachtung gefunden", stellte man bei Utermann zufrieden fest, "der neue Bereich ist gut beworben und entsprechend besucht worden". Die Dortmunder trennten sich u. a. von zwei Feininger-Zeichnungen für je ¤ 80.000. Jörg Maaß fand einen Abnehmer für eine Kaltnadelradierung von Picasso (¤ 100.000); bei Arnoldi-Livie wurde ebenfalls im sechsstelligen Bereich verkauft, darunter ein Blatt von Oskar Schlemmer (¤ 170.000). Hier konstatierte man Interesse von musealer Seite, freute sich aber auch darüber, dass nicht nur die Top-Angebote von Besuchern angesteuert wurden: "Die Mischung scheint zu gefallen". Klaus Gerrit Friese, der ebenfalls in der Papiersektion mit einem Stand vertreten war, war voller Lob für das neue Projekt: "Daran muss man weiterarbeiten". Die Relevanz der Papiersektion für die gesamte Cologne Fine Art & Antiques stellte u.a. der Kölner Galerist Heinz Holtmann heraus, der bereits am Eröffnungsabend eine "Vermalung" von Gerhard Richter abgab (¤ 30.000). "Der Bereich der Papierarbeiten hat eine hohe Qualität, davon profitiert die gesamte Messe", befand der langjährige Messe-Teilnehmer.

Auswahl gemeldeter Verkäufe zur Cologne Fine Art & Antiques 2011

Arnoldi-Livie, München: Verkäufe im sechsstelligen Bereich, darunter ein Blatt von Oskar Schlemmer (¤ 170.000)
Samuelis Baumgarte, Bielefeld: Zwei Picasso-Skulpturen mit dem Titel "Femme" (¤ 200.000); Arbeiten von Bernard Schultze (zwischen ¤ 20.000 und 70.000)
Beck & Eggeling, Düsseldorf: Skulptur und einem Bild des Zero-Künstlers Heinz Mack und mehrere Arbeiten von Herbert Beck
Klaus Benden; Köln: Serie von Tom Wesselmann (¤ 55.000), schon bei der Vernissage sicherte sich ein Sammler eine rare Mixografia desselben Künstlers
C.G. Boerner, Düsseldorf: Druckgrafiken und Zeichnungen (jeweils unter ¤ 10.000)
Georg Britsch, Bad Schussenried: Sitzmöbel, Stühle, Auszugtisch, insgesamt Verkäufe im unteren fünfstelligen Bereich
Dierk Dierking, Köln: großer Erfolg mit den Arbeiten des Zero-Künstlers Hermann Goepfert (Preise im oberen fünfstelligen Bereich), vier Afrika-Objekte abgegeben
Uwe Dobler Interiors, Walkertshofen: Lüster, vergoldeter Barockrahmen, Art-Déco-Röhren, Kirchturmuhr (¤ 7.500), Chinoiserien und eine Reihe weiterer Einrichtungsgegenstände aus verschiedenen Epochen
Galerie Francaise, München: Relief von Jean Arp, Blätter aus der "Suite vollard" von Pablo Picasso, Gouache von Picasso, insgesamt Verkäufe im oberen sechsstelligen Bereich
Friedrich, Frankfurt/Main: hier war vornehmlich Schmuck aus der eigenen Goldschmiedewerkstatt gefragt
Klaus Gerrit Friese, Stuttgart: monumentale Mischtechnik von Dieter Krieg aus dem Jahr 1976 (¤ 19.000), Leinwände von Michael Lange sowie Zeichnungen und ein Bild von William Copley
Peter Hardt, Hamburg: Kunstgegenstände aus Tibet und Nepal
Dr. Dagmar Holz, Königswinter: Kummen und Teller aus Meißner Porzellan aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts; verkauft wurde auch ein vielteiliges Meißner Service
Galerie Fred Jahn, München: Zeichnungen von Kirsten Ortwed und eine Arbeit von Troels Wörsel
Hans Peter Jochum, Berlin: Teak-Tisch von Hans Wegner (¤ 22.000); Chaiselongue von Hans Hartl an ein Museum (¤ 18.000)
Bernd Klüser, München: atelierfrische großformatige Collagen von Jorinde Voigt
Kunstkontor Dr. Doris Möllers, Münster: Zeichnung von Karl Hofer, Radierung von Käthe Kollwitz, Blatt von Max Ernst (alle im vierstelligen Bereich)
Galerie Ludorff, Düsseldorf: Gemälde von Gerhard Richter (¤ 300.000), Klaus Fußmann (zw. ¤ 5000 und ¤ 15.000)
Jörg Maaß, Berlin: Kaltnadelradierung von Picasso (¤ 100.000)
Frank Landau, Frankfurt/Main: Schreibtisch von Edward Wormley und zahlreiche weitere Design-Objekte
Galerie Paffrath, Düsseldorf: Interesse konzentrierte sich auf die Düsseldorfer Malerschule; verkauft wurden Gemälde von Max Clarenbach "Sonniger Tag am Niederrhein" und "Winter an der Erft"
Thole Rotermund, Hamburg: Aquarell von August Macke im sechsstelligen Bereich; Zeichnung von Ernst Ludwig Kirchner ging in eine bedeutende Sammlung
Schlapka; Berlin: Biedermeierkommoden und -sessel
Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart/Grafenau: zahlreiche Werke etwa von Baumeister, Schlemmer, Schumacher im mittleren sechsstelligen Bereich, u.a. Sallam von 1985, Öl auf Holz 170/125 cm (¤ 186.000)
Karena Schuessler, Berlin: Sitzobjekte mit Porzellankissen zu Preisen zwischen ¤ 3.200 und ¤ 4.500 Euro; "Modular Lights" von Robert Hoffman und Kabelobjekte von Kwangho Lee zu Preisen zwischen ¤ 6.500 und ¤ 8.500
Design-Objekten des Belgiers Hervé van der Straeten; Teppiche und Gemälde; Verkäufe im sechsstelligen Bereich erzielt
Galerie Utermann ; Dortmund: zwei großformatige Leinwände von Norbert Tadeusz ("Schönes Bild" ¤ 40.000; "Rückenakt II" ¤ 36.000), eine Hartung-Skulptur und eine Gouache von Emil Schumacher; zwei Feininger-Zeichnungen für je ¤ 80.000
Annemarie Verna, Zürich: Arbeiten von James Bishop, Sylvia Plimack Mangold, Fred Sandback, Giulio Paolini
Michael Vignold, Köln: verkaufte das komplette Konvolut von 366 frühen Afrika-Fotografien von Casimir Ostoja Zagourski an einen privaten Sammler (¤ 24.000)
Gordian Weber, Köln: Bronze eines Falken; Ägypten, um 1000 vor Chr.
Galerie Werner, Köln/Märkisch Wilmersdorf: Gouachen von Jörg Immendorff (je ¤ 6000), Gouachen von Per Kirkeby und Aquarelle von Markus Lüpertz
William Weston, London: Arbeiten von Wesselmann, Léger, Picasso, jeweils im Preisbereich von ¤ 20.000 lagen
Michael Woerner; Hongkong: Götterstatuen aus Afghanistan und Pakistan, starke Verkäufe in allen Preisbereichen, viele Neukunden

Cologne Fine Art & Antiques 2012
21.-25. November 2012

Anmerkungen für die Redaktion:
Bildmaterial der Cologne Fine Art & Antiques 2011 finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet (www.cofaa.de) im Bereich Presse.

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