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Aussteller der elektro:mobilia zeigen sich zufrieden

4. Kompetenztreffen Elektromobilität: ZVEI fordert faktische Unterstützung durch Politik

Über 800 Fachbesucher und Kongressteilnehmer in Köln

Mit guten Ergebnissen endete am Donnerstag, 23. Februar 2012, das 4. Kompetenztreffen Elektromobilität des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie und die daran angeschlossene Fachausstellung elektro:mobilia der Koelnmesse. Über 800 Experten und Entscheider aus der Automobil-, Energie- sowie Elektro- und Elektronikindustrie diskutierten über aktuelle und notwendige Maßnahmen, um die Elektromobilität weiter zu entwickeln. Parallel zum Kompetenztreffen präsentierten 40 Unternehmen im Rahmen der Fachausstellung elektro:mobilia ihre Produkte, Lösungen und Neuentwicklungen im Bereich der Elektromobilität. "In Verbindung mit dem Kompetenztreffen des ZVEI ist die elektro:mobilia mittlerweile eine feste Größe im deutschen Messemarkt für Elektromobilität. Hier werden die Themen von morgen diskutiert und zugleich der technologische Status Quo aufgezeigt - für Kongressteilnehmer, Aussteller und Fachbesucher ein unschätzbarer Mehrwert", resümiert Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse.

Für Friedhelm Loh, Präsident des ZVEI und Vorstandvorsitzender der Friedhelm Loh Group, ist die Elektromobilität "Symbol für einen Systemwechsel". Dennoch sei die Elektromobilität noch nicht sichtbar vorangekommen. Daher müssten die Anstrengungen der Politik und der Industrie beschleunigt werden, damit Deutschland auf diesem zukunftsträchtigen Feld Leitmarkt und Leitanbieter sei. "Wichtig ist Kontinuität bei der zugesagten Förderung der Elektromobilität in Höhe von einer Milliarde Euro", so Loh weiter. "Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Unterstützung jetzt auch faktisch bereitzustellen."

Die exponierte Relevanz der Elektromobilität für das Land Nordrhein-Westfalen betonte Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Das ambitionierte Ziel, bis zum Jahr 2020 über 250.000 Elektrofahrzeuge in NRW auf die Straße zu bringen, verfolge man mit konkreten Projekten und großer, finanzieller Förderung auf Landesebene. In diesem Zusammenhang nannte Voigtsberger beispielsweise die Einrichtung von Kompetenzzentren für die Bereiche Speichertechnologie, Infrastruktur und Fahrzeugbau, das Projekt "Modell-Region Rhein-Ruhr" sowie die Unterstützung von Bewerbern im Rahmen der Initiative "Schaufenster-Regionen" auf Bundesebene.

Neben dem Kompetenztreffen nutzten die Kongressteilnehmer und Fachbesucher die begleitende Fachausstellung elektro:mobilia, um sich über technische Innovationen und Lösungen zu informieren. Die ausstellenden Unternehmen zeigten sich zufrieden mit dem Messebesuch und berichteten von vielversprechenden Gesprächen. Darüber hinaus testeten zahlreiche Besucher auch in diesem Jahr CO²-neutrale Fahrzeuge auf einer eigens eingerichteten Fahrstrecke.

Das erstmalig zur elektro:mobilia realisierte Vortragsareal "e:Forum" richtete sich mit interessanten Vorträgen besonders an Flotten- und Fuhrparkmanager sowie Entscheider von Stadtwerken und Verkehrsbetrieben. So standen am ersten Messetag unter der Federführung des ETM-Verlages die Themen "E-Fahrzeuge in der Praxis" und "Finanzielle Auswirkungen bei Einsatz von E-Autos" auf der Agenda. Unter der fachlichen Leitung des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) diskutierten am zweiten Tag Experten über den "Aufbau einer bedarfsgerechten Infrastruktur",
"Geschäftsmodelle rund um Elektromobilität" und "Elektromobilität und Kommunen".

Der nächste Termin des 5. Kompetenztreffen Elektromobilität und der elektro:mobilia ist: 13. bis 14. Februar 2013.

Weitere Informationen unter: www.elektromobilia.de

Ansprechpartner für die Presse: Volker De Cloedt
Telefon + 49 221 821-2960, Telefax + 49 221 821-3285
E-Mail v.decloedt@koelnmesse.de

ZVEI-Ansprechpartner für die Presse: Andreas Abs
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