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Schlussbericht Cologne Fine Art & Antiques 2012: Cologne Fine Art & Antiques überzeugt mit Vielfalt und höchster Qualität

Exquisites Angebot lockt über 13.500 Besucher - Galerien melden gute Verkäufe im vier-, fünf- und sechsstelligen Bereich - Teilnehmerfeld mit hochkarätigen Rückkehrern - Großes Interesse an Sonderschauen

Nach sechs erfolgreichen Tagen endete am Sonntag die Cologne Fine Art & Antiques 2012. Unter neuer Leitung von Cornelia Zinken präsentierten 105 renommierte Galerien und Kunsthändler einen faszinierenden Querschnitt verschiedener Stile und Epochen, von Alter Kunst, Moderner und Angewandter Kunst bis hin zu ausgewählten Designstücken und 'Arbeiten auf Papier'. Einschließlich Schätzungen für den letzten Messetag besuchten in diesem Jahr insgesamt über 13.500 Besucher die Cologne Fine Art & Antiques. "Köln ist und bleibt eine feste Größe auf dem Kunstmarkt", so Cornelia Zinken, Direktorin der Cologne Fine Art & Antiques. "Der erfolgreiche Messeverlauf macht deutlich, dass wir mit dem eingeschlagenen Weg, eine hoch qualitative Mischung der Stile und Epochen zu präsentieren, genau richtig liegen. In den nächsten Jahren wollen wir daran festhalten, gleichzeitig aber einige neue Akzente setzen." Angesichts eines nicht nur fachkundigen sondern auch kauffreudigen Publikums, zeigten sich die teilnehmenden Galerien und Kunsthändler mit dem Verlauf der Messe ebenfalls sehr zufrieden.

"Wir kommen aus dem Umhängen nicht heraus", freute sich Bert Schlichtenmaier über das große Interesse der Käufer bereits bei der Eröffnung der Messe. Mit einer schlüssigen Standkonzeption, die drei Generationen abstrakter Kunst präsentierte, überzeugten die Stuttgarter auch zahlreiche Museumsleute. "Das klare Statement ist angekommen", stellte der Galerist fest. "Die Leute überlegen sehr gut und sind an substanziellen Dingen interessiert", hat man auch bei Setareh beobachtet, wo ein Gemälde von Otto Mueller für ¤ 60.000 verkauft wurde. Die Düsseldorfer Kunsthändler, die auf ihrem Stand ein erlesenes Zusammenspiel von Teppichen, Gemälden der Klassischen Moderne und zeitgenössischen Designobjekten inszenierten und damit das für die Kunstmesse charakteristische Zusammenspiel verschiedener Stile und Epochen eindrucksvoll demonstrierten, hoffen auf ein lukratives Nachmessegeschäft, wie sie es bereits in den Vorjahren hatten. "Das ist eine unserer besten Kölner Messen", so Dr. Doris Möllers, die eine Zeichnung von Max Liebermann, Grafiken von Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Pechstein und Picasso veräußerte und sich besonders über eine jüngere Käuferschicht freute. "Die Cologne Fine Art & Antiques ist eine echte Alternative zur Tefaf", befand der Kölner Galerist Klaus Benden, der vor allem mit amerikanischer Pop-Art von Roy Lichtenstein und Tom Wesselmann erfolgreich war. "Das Qualitätsniveau wächst stetig, und es kommen gute Sammler", so Benden. "Die Messe ist viel besser, als sie wahrgenommen wird", konstatierte Manuel Ludorff mit Blick auf das breitgefächerte Angebot der Cologne Fine Art & Antiques. "Standort, Qualität, Besucher - bei der Cologne Fine Art & Antiques stimmt einfach alles", urteilte der langjährige Messeteilnehmer Hubertus Melsheimer. Diese Meinung teilte auch der Bamberger Antiquitätenhändler Christian Eduard Franke, einer der hochkarätigen Rückkehrer. "Mit schönen Dingen lockt man die Menschen", so Franke, der großes Interesse am Kunsthandwerk beobachtete und das "gediegene, solvente Publikum" lobte. Er trennte sich unter anderem von einem Lacktisch aus dem Jahr 1770. Erfolgreich war auch Rolf Hirschberg, der zahlreiche Teppiche, darunter ein Schlafteppich aus Marokko und ein großer alter Berberteppich, verkaufte und sich über viele neue Kontakte freute. "Die Stimmung ist sehr gut, die Leute sind begeistert", erklärte Henricus Simonis, der Kunst aus Afrika und Ozeanien verkaufte. Starkes Interesse verbuchte auch der Asiatika-Händler Michael Woerner. Er fand Abnehmer für einen großen Buddha-Kopf, einen Gandhara-Kopf aus dem 2./3. Jahrhundert (sechsstelliger Preis), einen Torso sowie bronzezeitliche Ritualsteine und verkaufte Stücke an Museen. Sammler mit begrenztem Budget wurden bei der Galerie Vömel fündig, die die Goldstaubgewichte der Akan-Völker aus Ghana zu Preisen von bis zu ¤ 900 gleich "haufenweise" abgab, wie Edwin Vömel berichtete, der außerdem mit Grafiken von Max Liebermann, Bronzen von René Sintenis sowie Aquarellen von Werner Bargheer und Werner Gilles erfolgreich war. Zahlreiche Abschlüsse meldete auch Hans Paffrath, unter anderem für ein Gemälde von Andreas Achenbach. Viel Beifall für ihre Gemeinschaftspräsentation mit Gemälden der Klassischen Moderne und Schmuck ernteten Jörg Schuhmacher und Marc Stabenack vom Schmuckhandel Friedrich. "Damit treffen wir den Trend", stellte Schuhmacher fest.

Erfolgreiche Fortsetzung der Sektion 'Arbeiten auf Papier'Mit einem exquisiten Angebot wurde die im vergangenen Jahr eingeführte Sektion 'Arbeiten auf Papier' fortgesetzt. Auch hier herrschte gute Stimmung. Angelika Arnoldi-Livie lobte die "schöne Wechselwirkung" zwischen Moderner und Alter Kunst. "Kompakter kann man es nicht kriegen" lautete das Fazit der Münchnerin. Gut lief das Geschäft bei Thole Rotermund, der Abnehmer für eine Feininger-Zeichnung (Preis im sechsstelligen Bereich) fand und eine Zeichnung von Franz Marc in eine bedeutende rheinische Sammlung verkaufte. Aurel Scheibler vermittelte eine großformatige Zeichnung von Stefan Löffelhardt (¤ 8.000). Starke Beachtung fanden die Zeichnungen von Ernst Wilhelm Nay. "Der Bereich der Arbeiten auf Papier gibt der Messe insgesamt ein gutes Gewicht", so Scheibler.

Ehrung für Tony CraggMit der Verleihung des Cologne Fine Art Preises an den britischen Bildhauer Tony Cragg setzte die Cologne Fine Art & Antiques bereits zur Vernissage einen künstlerischen Höhepunkt. Die Preisverleihung und die Sonderschau mit Skulpturen und Zeichnungen des in Wuppertal lebenden Künstlers entwickelten sich zu Publikumsmagneten. Der Cologne Fine Art Preis wird gemeinsam von der Koelnmesse und dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. (BVDG) verliehen.

Ein Museum in der MessehalleEbenfalls gut besucht war die Ausstellung "Die Passepartout-Notiz", mit der sich das Kölner Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud an der Cologne Fine Art & Antiques beteiligte. Die Graphische Sammlung des Museums zeigte italienische Zeichnungen des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Fokus standen dabei die kennerschaftlichen Zuschreibungen namhafter Experten auf den Passepartouts. Viele der gezeigten Zeichnungen wurden zum ersten Mal überhaupt der Öffentlichkeit präsentiert.

Auswahl gemeldeter Verkäufe zur Cologne Fine Art & Antiques 2012:
Samuelis Baumgarte Galerie, Bielefeld:"Nana"-Skulptur von Niki de Saint-Phalle; große Papierarbeit von Heinz Mack; Gemälde von Bernard Schultze

Beck & Eggeling, Düsseldorf:Miniaturen und ein großes Bild von Hubert Beck

Galerie Klaus Benden, Köln:Roy Lichtenstein "Modern Sculpture" mit dazugehörigen Skizzen, ¤ 95.000; Arbeiten von Beuys und ein abstraktes Werk von Tom Wesselmann

Galerie Boisserée, KölnEduardo Chillida "Gravitation", ¤ 85.000; Arbeiten von Miró und aus der gesamten übrigen Messepräsentation

Brenske Gallery, München:Vier Ikonen, u.a. an Neukunden verkauft

Kunsthandel Stefan Decker, Baden-Baden:Johann Georg van Dillis "Gebirgslandschaft mit Holzbrücke", um 1800/1820

Galerie Française, München:Pablo Picasso "Le déjeuner sur l´herbe", Pastell und Kreide, ¤ 320.000 in eine süddeutsche Sammlung; Picasso-Lithographie, ¤ 52.000; eine Reihe weiterer Werke von unterschiedlichen Künstlern

Christian Eduard Franke Antiquitäten, Bamberg:Bronzen; Lacktisch, Braunschweig 1770

Galerie Klaus Gerrit Friese, Stuttgart:Gemälde von Michael Langer, ¤ 6.000; Zeichnungen von Karl Bohrmann; Zeichnungen von William Copley, ¤ 12.000

Kunsthandel Härtl, Bamberg:Französisches Bureauplat im oberen fünfstelligen Bereich; Gemälde; Keramik

Teppichkunst Hirschberg, Köln:Fünf Meter langer Schlafteppich aus Marokko, ¤ 8.800; indisches Hochzeitstuch, ¤ 6.600; Tibetischer Türteppich; tibetischer Tsutruk mit Tigermuster und weitere Stücke

Galerie Heinz Holtmann, Köln:Objekt von Aman o.T. , 1984, ¤ 35.000; Arbeit von Heinz Mack aus der Zero-Zeit, ¤ 30.000; Grafiken von Tony Cragg

Kunsthandel Dr. Dagmar Holz, Königswinter:Tabatière mit Kauffahrteiszenen, Meissen, um 1740, mit Goldmontierung, oberer fünfstelliger Bereich; Commedia dell´Arte-Figuren, Meissen, um 1743/44; Tasse und Untertasse mit jadegrünem Fond, Meissen, um 1730

André Kirbach Kunsthandel, Düsseldorf:Holzobjekte von Heiner Koch zwischen ¤ 2.900 und ¤ 3.800; zwei Arbeiten von Jupp Lückerath zu je ¤ 8.000

Galerie Koch, Hannover:
Blätter aus Ernst Ludwig Kirchners Skizzenbuch zwischen ¤ 2.000 und ¤ 18.000; Alexej von Jawlensky "Große Meditation"

Krümmer Fine Art, Hamburg:Gemälde von Markus Lüpertz; Emil Nolde "Porträt einer Frau"; Aquarell auf Japanpapier, 1920

Kunkel Fine Art, München:
August Riedel "Römerin aus Albano" für einen knapp sechsstelligen Betrag

Frank Landau, Frankfurt a.M.:Verkäufe in allen Bereichen, Lampen, Tische, Loungesessel; amerikanischer Esstisch, 1962, Bleached Mahagoni, mit Messingfüßen, ¤ 32.000

Galerie Ludorff, Düsseldorf:Bild von Gerhard Richter im knapp sechsstelligen Bereich

Galerie Maulberger & Becker, Düsseldorf:Otto Piene "Yellow Diary", ¤ 70.000; Gemälde von Fred Dahmen, ¤ 48.000

Hubertus Melsheimer Kunsthandel, Köln:Aus der Ausstellung "Das kleine Format" Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff

Kunstkontor Dr. Doris Möllers, Münster:Zeichnungen von Max Liebermann; Grafiken von Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Pechstein, Pablo Picasso

Salis & Vertes, Zürich/Salzburg:Gemälde von Sonia Delauney

Schlapka, München:Biedermeiersekretär und Biedermeier-Schreibtisch (¤ 4.000)

Galerie Schlichtenmaier, Grafenau/Stuttgart:Willi Baumeister "Troja" 1944, Öl mit Kunstharz und Spachtelkitt auf Karton, ¤ 170.000; Karl Otto Goetz "Komposition vom 22.6.1955", Mischtechnik auf Leinwand, ¤ 55.000; zwei Gemälde von Peter Brüning; Bernard Schultze "Pfade und Flecken", Öl auf Leinwand, ¤ 57.000

Kunsthandel Dr. Schmitz-Avila, Bad Breisig/Bamberg:Musealer Pultsekretär mit figurativen Intarsien und vergoldeten Beschlägen, ¤ 130.000; kleine Kommoden; Rokoko-Aufsatzschrank

Kunsthandel Thomas Schneider, München:Verkäufe in allen Bereichen, u.a. Ivo Hauptmann "Blütenbäume" 1922; Wilhelm Kuhnert "Ruhender Tiger", 1912; Max Clarenbach "Niederrhein-Landschaft im Winter", ¤ 14.000

Galerie Jörg Schuhmacher, Frankfurt a.M.:Gemälde von Sonia Delaunay-Terk

Setareh, Düsseldorf:Objekte von Hervé van der Straeten; Gemälde von Otto Mueller, ¤ 60.000

Galerie Vömel, Düsseldorf:
Holzschnitt von Karl Schmidt-Rottluff "Die Sonne", ¤ 7.000; Bronzen von René Sintenis; Aquarell von Werner Gilles, ¤ 8.500; Aquarell von Eduard Bergheer, ¤ 3.500; Grafiken von Max Liebermann

Michael Woerner Oriental Art, Hongkong:Großer Buddha-Kopf; Gandhara-Kopf (sechsstelliger Preis); Ritualsteine zwischen ¤ 2.200 und
¤ 3.800

Arbeiten auf Papier
Arnoldi-Livie, München:Zeichnungen von Lyonel Feininger, Adolph Menzel und eine große Zeichnung von George Grosz

C.G. Boerner, Düsseldorf:Zeichnungen aus der Düsseldorfer Malerschule an das Düsseldorfer Stadtmuseum; Kupferstiche mit Italien-Ansichten aus dem 19. Jahrhundert

Fred Jahn, München:Tusche-Arbeiten von Georg Baselitz; Fünfer-Block von Zustandsdrucken à ¤ 30.000

Galerie Ludorff, Düsseldorf:Straßenszene von Ernst Ludwig Kirchner, ¤ 95.000

Aurel Scheibler, Berlin:Große Zeichnung von Stefan Löffelhardt, ¤ 8.000

Schönewald Fine Arts, Düsseldorf:Arbeiten von Sigmar Polke und Elizabeth Peyton

Über die Cologne Fine Art & Antiques:
"Zeitlos gut. Grenzenlos schön." Mit dem für sie charakteristischen Neben- und Miteinander verschiedener Stile und Epochen, dem Mix aus Alter, Moderner und Angewandter Kunst sowie Design und 'Arbeiten auf Papier' ist die Cologne Fine Art & Antiques einzigartig - nicht nur deutschlandweit.

Nächster Termin:Cologne Fine Art & Antiques
20.-24. November 2013
Anmerkungen für die Redaktion:
Bildmaterial sowie das Logo der Cologne Fine Art & Antiques finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet (www.cofaa.de) im Bereich "Presse".

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