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Vorbericht Cologne Fine Art 2013: Ausgewogen und von hoher Qualität

Cologne Fine Art mit erstklassigem Angebot
Die bevorstehende Cologne Fine Art 2013 (20. bis 24. November) bietet ihren Besuchen ein hochkarätiges und weitgefächertes künstlerisches Spektrum. Rund 100 Galerien und Kunsthändler laden zur Begegnung mit Alten Meistern, Antiquitäten und Außereuropäischer Kunst ebenso wie mit Klassischer Moderne, Kunsthandwerk, Design sowie Arbeiten auf Papier. Dabei eröffnet sich eine einzigartige, spannungsreiche Gegenüberstellung unterschiedlicher Stile und Epochen.

Alte Meister, 19. Jahrhundert und MöbelErlesen ist das Angebot in den Bereichen Alte Meister und Antiquitäten. Die Brenske Gallery (München) wartet mit einer Auswahl hochwertiger Ikonen auf. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf griechischen Ikonen des 17. und 18. Jahrhunderts, die aus spanischem Adelsbesitz stammen. Mediaeval Art Cologne Elmar Robert (Köln) hat eine fein gearbeitete "Kölnische Madonna" aus dem späten 13. Jahrhundert im Angebot. Mit exquisiten Antiquitäten kommt Christian Eduard Franke (Bamberg) nach Köln, darunter ein seltenes Lackkabinett, gefertigt um 1720 in England und ein Braunschweiger Barockschrank aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit kolorierten Elfenbeinintarsien. Weitere namhafte Anbieter in diesem Bereich sind unter anderem Dr. Tilman Roatzsch Kunsthandel (Haag), Schlapka (München), Kunsthandel Dr. Thomas Schmitz-Avila (Bad Breisig), Kunsthandel Georg Britsch (Bad Schussenried) und Fine Art & Antiques R. Bürgerhausen (Aachen).

Die Malerei des 19. Jahrhunderts wird unter anderem durch den Kunsthandel Stefan Decker (Baden-Baden) repräsentiert, der mit Franz Grässels Bild "Geflügel am Bach" eines der bedeutendsten Gemälde des Malers offeriert. Die Galerie am Elisengarten (Aachen) widmet sich in einer Sonderschau den Künstlern der Académie des Beaux Arts in Lüttich. Dr. Michael Nöth Internationaler Kunsthandel (Ansbach) setzt einen Akzent mit französischer Malerei von 1890 bis 1920, darunter das Gemälde "Zwei blühende Apfelbäume im Verttal" von Henri Martin.

Arbeiten auf PapierIm Segment Arbeiten auf Papier spannen 14 Teilnehmer einen Bogen von altmeisterlichen Kupferstichen bis in das 21. Jahrhundert. C.G. Boerner (Düsseldorf) trumpft mit Holzschnitten von Albrecht Dürer und Emil Nolde auf, die beide aus Privatsammlungen stammen. Kunsthandel Ralph R. Haugwitz (Berlin) bringt Rötel- und Federzeichnungen aus dem frühen 18. Jahrhundert mit. Adolph von Menzels Zeichnung "Im Caféhaus" aus dem Jahr 1903 gehört zu den Höhepunkten bei Arnoldi-Livie (München). Highlight bei Thole Rotermund Kunsthandel (Hamburg) ist Emil Noldes circa 1920 gefertigtes marktfrisches Aquarell "Marschlandschaft"; von besonderer Qualität ist auch Christian Rohlfs' Spätwerk "Rote Blüten" aus dem Jahr 1928. Rotermund ergänzt diese Spitzenwerke um eine Gruppe von Papierarbeiten von Lyonel Feininger. Die Galerie Fred Jahn (München) konzentriert sich auf Monotypien und Papierarbeiten des dänischen Künstlers Per Kirkeby. Die LEVY Galerie (Hamburg) präsentiert mit Meret Oppenheims "Feengeschichte" ein außerordentlich reizvolles Blatt, und die Galerie Michael Werner (Trebbin/Köln) bereichert die Sektion um figürliche Darstellungen u.a. von Georg Baselitz, Lucio Fontana und Markus Lüpertz. Galerie Klaus Gerrit Friese (Stuttgart) zeigt Arbeiten des diesjährigen Cologne Fine Art-Preisträgers Jürgen Klauke, darunter der "Animalische Tisch". Hammelehle & Ahrens (Köln) konzentrieren sich in einer Soloshow auf den französisch-stämmigen Künstler Vincent Tavenne, dessen Werke bereits in musealen Ausstellungen gewürdigt wurden.

Außereuropäische Kunst - Asiatische KunstEinfallsreich setzen die Spezialisten für Außereuropäische Kunst und Asiatische Kunst ihre Schätze in Szene. Im Mittelpunkt des Standes von André Kirbach Kunsthandel (Düsseldorf), Anbieter für japanische Kunst, steht ein Bühnenbildmodell von Bernard Schultze, das dieser 1970 als Entwurf für eine Ballettinszenierung mit dem Titel "Vier Jahreszeiten" angefertigt hat. Darum gruppieren sich vier offene Räume, die mit japanischer und deutscher Kunst zu einer stimmungsvollen Reise durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter einladen. Zu den besonderen Preziosen bei der Galerie Flachsmann (Kronberg) gehört eine Kollektion künstlerisch gestalteter chinesischer Schnupftabakflaschen und Pfeifenfutterale. In einer Sonderschau unter dem Titel "Im Zeichen der Feder" konfrontiert die Galerie Hirschmann (Berlin) Tribal Art mit zeitgenössischer Kunst. Gezeigt werden einerseits seltene Federobjekte der Amazonas-Indianer, anderseits Rebecca Horns "Federmaschine" und eine "Maschine mit Federn" von Jean Tinguely. Blue Elephant (Steinach) bringt faszinierende Buddha-Statuen mit nach Köln.

Kunst des 20. JahrhundertsTraditionell erstklassig aufgestellt sind die Bereiche der Klassischen Moderne und der Nachkriegskunst. Die Galerie Boisserée (Köln) stellt Max Ernst in den Mittelpunkt einer mit Arbeiten auf Papier, Frottagen, Skulpturen, Lithographien und Radierungen bestückten Sonderausstellung, darunter die Mappenwerke "Fiat modes pereat ars" und "Oiseaux en péril". Die Galerie Dr. Riedl (München) bringt ein Stillleben von Erich Heckel mit nach Köln; das Kunsthaus Bühler (Stuttgart) ein Selbstporträt von Lovis Corinth aus dem Jahr 1917. Die Galerie Ludorff (Düsseldorf) kündigt für ihren Messeauftritt ein außergewöhnlich großes Ölgemälde des Großstadtmalers Lesser Ury an. Das "Café König bei Nacht" entstand 1925/30 und entstammt einer amerikanischen Privatsammlung. Die Galerie Paffrath (Düsseldorf) zählt Walter Opheys 1910 entstandenes Ölgemälde "Komet" zu ihren besonderen Schätzen. Das Kunstkontor Dr. Doris Möllers (Münster) konzentriert sich auf Künstler der "Brücke" und zeigt seltene Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier von Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Otto Mueller. Paul Klee gehört zu den Stars am Stand der Galerie Schüller (München). Die Galerie von Vertes (Zürich) präsentiert ein exquisites Programm mit großen Namen wie Matisse, Chagall und Picasso. Highlight bei der Galerie Schwarzer (Düsseldorf) ist Erich Heckels Aquarell "Zwei Akte im Dresdner Atelier" aus dem Jahr 1910. Am Stand der Galerie Vömel (Düsseldorf) lockt eine Sonderschau mit 35 grafischen Arbeiten von Max Liebermann die Sammler. Beck& Eggeling (Düsseldorf) widmen dem großen Aquarellisten Herbert Beck eine Solopräsentation. Andreas Binder (München) ist mit einer Einzelschau des Bildhauers Anton Hiller präsent, in der unter anderem eine 1965/66 entstandene blockhafte "Daphne"-Bronzeskulptur gezeigt wird. Der Kunstrichtung des Informel hat sich die Galerie Maulberger (München) verschrieben, die neben Arbeiten der Zero-Gruppe und der Gruppe Zen 49 eine große Leinwand von Fritz Winter aus dem Jahr 1955 anbietet. Die Galerien Samuelis Baumgarte (Bielefeld) und Marianne Hennemann (Königswinter) warten mit bedeutenden Werken von Karl Otto Götz auf, der ab Dezember von der Neuen Nationalgalerie Berlin mit einer repräsentativen Schau gewürdigt wird. Ein inspirierendes Crossover aus Bildender Kunst, zeitgenössischem Design und puristischen Teppichen aus China inszeniert SETAREH carpets * art (Düsseldorf) auf dem Messestand, wo ein Kinderporträt von Paula Modersohn-Becker, Feuergouachen des Zero-Künstlers Otto Piene auf Objekte des Designers Hervé van der Straeten treffen. Berengo Studio 1989 (Murano) setzt einen Schwerpunkt mit italienischer Kunst, zu den Highlights gehört Mauro Bonaventuras fragile Skulptur "The Red Sphere", Die Galerie Heinz Holtmann (Köln) zeigt mit "Desaströses Ich" eine zweiteilige Fotoarbeit von Jürgen Klauke, außerdem Werke von Arman und Joseph Beuys, während KRÜMMER fine art (Hamburg) eine Kohle-Zeichnung des Kölner Doms von Andy Warhol präsentiert, die als Vorlage und Bestandteil der gleichnamigen Seriegraphie diente. Mit seiner radikal-reduzierten Formensprache und seiner minimalistischen Materialwahl ist der österreichische Künstler Hans Bischoffshausen (1927-87) ein Außenseiter geblieben; Dierking Galerie am Paradeplatz (Zürich) richtet dem Meister der Monochromie und der Struktur eine Soloschau aus. Die Galerie Döbele (Dresden) kündigt ein Spitzenwerk von Wolfgang Paalen an, der durch seine Mitgliedschaft im Pariser Kreis der Surrealisten bekannt geworden ist. Galerie Utermann (Dortmund), Spezialist für Nachkriegskunst, richtet dem Künstler Lothar Fischer (1933-2004) eine Sonderschau auf dem Stand aus. Anlaufstelle für Liebhaber der Pop-Art ist die Galerie Klaus Benden (Köln), die einen Unikat-Siebdruck von Andy Warhol mit dem Porträt von Caroline von Monaco und einen Brushstroke von Roy Lichtenstein aus dem Jahr 1971 anbietet.

KunsthandwerkAuf rare kunsthandwerkliche Exponate wie eine große Kaffeekanne aus Silber, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Augsburg von Esajas Busch gefertigt wurde, trifft man am Stand von Boettcher & Ofner (Burgwedel). Basedau (Hamburg) bringt eine gewohnt hochkarätige Sammlung feiner alte Spazierstöcke mit zur Messe, darunter ein Exemplar mit Elfenbeinkolbengriff aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, hergestellt für die gräfliche Familie von Bassewitz. Die Spezialisten für altes Silber Dr. K. und R. Schepers (Münster) haben unter anderem ein rares Paar Leuchter aus 925-Sterlingsilber aus London von 1725 im Angebot.

Young DealersDas neue Förderprogramm "Young Dealers" geht mit sieben deutschen Teilnehmern erstmals an den Start. Die angebotene Bandbreite reicht von Alten Meistern und Kunst des 19. Jahrhunderts über Kunst des 20. Jahrhunderts bis hin zu Kunsthandwerk, Möbel und Skulpturen. Der Schwerpunkt von 401contemporary (Berlin) liegt auf den Kunstströmungen der 1950er, 1960er und 1970er Jahre. Auf dem Messestand werden Arbeiten von Adolf Luther (1912-90) gezeigt, der mit seinen Hohlspiegelobjekten die vorgegebene Realität vervielfacht sowie Werke der Kölner Fluxus-Künstlerin Mary Bauermeister. Die 2011 gegründete Galerie Galen (Greven) hat sich auf Alte Meister spezialisiert mit Schwerpunkt auf flämischer, niederländischer und italienischer Malerei. Julia Garnatz (Köln) richtet dem Maler Siegfried Anzinger eine Einzelausstellung aus, der durch bizarre Arrangements von Menschen, Tieren und Gegenständen Spannung in seinen Gemälden erzeugt. Zu den Höhepunkten am Stand der Galerie Luzán (Bremen/Berlin) gehören Lessers Urys Gemälde "Mutter mit Kind" und eine "Landschaft" von Otto Dix aus dem Jahr 1942, die aus einer New Yorker Privatsammlung stammt. Galerie Kornfeld (Berlin) zeigt mit dem Franzosen Stephane Couturier eine in Deutschland noch wenig bekannte fotografische Position. Couturiers Werke bestechen durch ihre durchdachten Kompositionen und ihre ornamentalen Strukturen. Die Galerie Ulf Larsson (Köln) stellt u.a. den spanischen Maler Joaquim Chancho vor, der zur Cologne Fine Art persönlich vor Ort sein wird. Kunsthandel von Seckendorff (Bamberg) setzt Akzente im Bereich antiker Möbel und präsentiert einen bedeutenden Münsterländer Barockschrank aus der Werkstatt des Johann Hermann Budde aus den Jahren 1765/66.

Über die Cologne Fine Art:"Zeitlos gut. Grenzenlos schön." Mit dem für sie charakteristischen Neben- und Miteinander verschiedener Stile und Epochen, dem Mix aus Alter, Moderner und Angewandter Kunst sowie Design und 'Arbeiten auf Papier' ist die Cologne Fine Art einzigartig - nicht nur deutschlandweit.


Umfangreiches Bildmaterial zum Angebot der Galerien sowie das Logo der Cologne Fine Art finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet (www.colognefineart.de) im Bereich Presse.


Cologne Fine Art 2013
20. bis 24. November

EXPONATEC COLOGNE 2013
20. bis 22 November